Kreatives Schreiben als Medium in der Therapie/Beratung und zur Untersützung beim Verfassen schriftlicher Arbeiten
Detaillierte Beschreibung
Kreatives Schreiben als Medium in der Therapie/Beratung und zur Untersützung beim Verfassen schriftlicher Arbeiten
Ist es möglich, mit der Sprache der Dichtung, mit Lesen und mit eigenem Schreiben Prozesse der Bewusstseinsbildung und -veränderung einzuleiten oder gar zu heilen?
Ist es möglich, die eigene Sprache zu finden/ wiederzufinden, wenn es einem „die Sprache verschlagen“ hat, einer „die Worte fehlen“ oder ein Mensch „sprachlos“ nach traumatisierten Ereignissen zurückbleibt? Diese und andere Fragen werden wir uns im Seminar stellen und zu beantworten versuchen.
Ziel von poesietherapeutischen Verfahren ist, eigene Texte in einem kreativen Akt entstehen zu lassen und sich dabei selbst zu begegnen. Poesie wird nicht konsumiert, sondern aktiv hergestellt, geschaffen, interpretiert. „Erschaffend konnte ich genesen, erschaffend wurde ich gesund.“ (Panozza) Es wird aber nicht nur mit eigenen Texten gearbeitet, sondern auch mit Assoziationen und Gedanken zu vorgefundenen Gedichten, Songtexten etc.
Die Poesie ist eine der stärksten Ausdrucksmöglichkeiten des Menschen, kann neue Perspektiven aufzeigen, Sprache für Situationen verleihen, wo mündliche Kommunikation (noch) nicht (mehr) funktioniert.
Wie wir diese Vorteile in der personzentrierten Arbeit nutzen können, werden wir im Seminar erkunden. Auch geeignet, um sich mit dem Schreiben von Abschlussarbeiten zu befassen.
Zeiten
So, 6. Dezember 2026 09:30–18:00
Veranstaltungsort
Hietzinger Hauptstraße 34b/2
1130 Wien
Kosten
Anrechenbar für
Jeweils 10 Arbeitseinheiten
Anmelde-/Zahlungsschluss: 8. November 2026
Anmeldung bei seminar@apg-ips.at
Es gelten die Zahlungsbedingungen des APG•IPS.