Emotional abwesende Beziehungs- und Bezugspersonen
Detaillierte Beschreibung
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Körperlich anwesend, emotional nicht verfügbar, reagierend oder zugewandt – diese Form von Abwesenheit kann wahre Betroffenheit auslösen und eine Dimension erahnen lassen, die oft am Rande unseres Gewahrseins angesiedelt ist.
Wir möchten erkunden, wie maßgeblich diese Form von Absenz in unserem eigenen Leben – insbesondere in unserem Bindungsverhalten und unseren Abwehrmechanismen – wirkt.
Dabei halten wir im Blick, welche Auswirkungen über Generationen hinweg im Sinne einer personzentrierte Entwicklungstheorie beschrieben werden können („people pleasing“, Parentifizierungen, Abwertungen, Anpassungsleistungen und tiefe Selbstentfremdung etc.). Themenbereiche wie Empathievermögen, wertschätzende Resonanz, Gefühlsregulation, Nähe-Distanz-Dynamiken und ein weiterer Zugang zu einer großen Bandbreite im Erfahren eigener Gefühle werden dabei eine zentrale Rolle spielen.
Wir wissen, dass emotionale Verlassenheit zunächst unsichtbare Spuren hinterlässt, sich der Verlust eigener Lebendigkeit jedoch in Folge bspw. im Ausdruck von Symptomatiken zeigt oder Radikalisierungen begünstigt. Insofern werden wir auch auf gesellschaftliche Ebenen Bezug nehmen – im Erkunden von Möglichkeiten zur Orientierung, welche Modelle diese unendliche Lücke im Sozialsystem verkleinern, im besten Fall schließen könnten.
- Zeit:
Fr, 16. April 2027 17:00–21:00
Sa, 17. April 2027 09:30–18:00
Ort: Praxis hochhinaus
1010 Wien, Herrengasse 6-8
- Kosten: € 345,- für APG•IPS-Kandidat:innen, APG•IPS-Mitglieder und für
Teilnehmer:innen des APG-Propädeutikums
Es gelten die Zahlungsbedingungen des APG•IPS
- Anmeldung: bei seminar@apg-ips.at
- Anmeldeschluss: 05.03.2027
- TeilnehmerInnen: bis 18
- Anrechenbarkeit: 15 Arbeitseinheiten