Die Ausbildung zur Psychotherapeutin/zum Psychotherapeuten ist in Österreich gesetzlich geregelt. Das entsprechende Gesetz ist das Psychotherapiegesetz (BGBI. Nr. 361/1990). Es sieht als die zwei wesentlichen Zielrichtungen Regeln über die AUSBILDUNG und Regeln über die BERUFSAUSÜBUNG vor.

 

Die AUSBILDUNG ist in einen allgemeinen Teil (Psychotherapeutisches Propädeutikum) und einen besonderen Teil (Psychotherapeutisches Fachspezifikum) gegliedert. Wesentliche Elemente sind Praxis, Theorie, Selbsterfahrung und Supervision. 

 

Der Lehrgang „Psychotherapeutisches Propädeutikum” umfasst einen theoretischen Teil mit einer Gesamtdauer von zumindest 765 Stunden und einen praktischen Teil mit einer Gesamtdauer von zumindest 560 Stunden.

Der allgemeine Teil (Propädeutikum) dient der fachlichen Gleichstellung der aus den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern stammenden Gruppen und führt diese zu einer einheitlichen psychotherapeutischen Basiskompetenz.

Der Psychotherapiebeirat beschreibt die Zielvorstellung des “Psychotherapeutischen Propädeutikums” wie folgt: “Das Propädeutikum führt in psychotherapeutische Theorie und Praxis ein. Es informiert über psychotherapeutische Schulen und Grundkonzepte. In seinem interdisziplinären Ansatz dient das Propädeutikum der Kooperation der psychotherapeutischen Schulen und Psychotherapeuten und soll zur Erforschung psychotherapeutischer Basiskonzepte anregen.”

 

Die Absolvierung des “Psychotherapeutischen Propädeutikums” ist eine Voraussetzung für die Aufnahme in ein Fachspezifikum und bildet eine inhaltliche Grundlage für die Qualifikation zur Lebens- und Sozialberaterin/zum Lebens- und Sozialberater.

 

Die APG bietet seit 1992 in Wien und seit 1995 in Oberösterreich den Lehrgang „Psychotherapeutisches Propädeutikum” an. Der Lehrgang entspricht den Bestimmungen des Psychotherapiegesetzes. Er ist vom Psychotherapiebeirat geprüft und vom Bundesministerium für Gesundheit anerkannt.

Die Teilnahme am APG-Lehrgang ist an ein Aufnahmeansuchen und an die Erfüllung der gesetzlichen Aufnahmevoraussetzungen gebunden.

 

Die Aufnahme in den Lehrgang ist bei Erfüllen der gesetzlichen Aufnahmevoraussetzungen jederzeit möglich.

Eine Kontaktaufnahme mit dem Lehrgangsbüro telefonisch (Sprechstunden Irmgard Sojka, Tel. 01/315 41 02), schriftlich (APG – Lehrgang “Psychotherapeutisches Propädeutikum“, 1090 Wien, Strudlhofgasse 3/2) oder per E-Mail (prop@apg.or.at) ist dazu notwendig.

Die Aufnahme in den Lehrgang erlaubt die Anrechnung bereits anderswo absolvierter Lehrveranstaltungen bzw. Ausbildungsteile und den Abschluss des Lehrgangs bei der APG (Abschlussprüfung und Abschlusszertifikat).

Ferner berechtigt die Aufnahme in den Lehrgang zu ermäßigten Lehrveranstaltungsgebühren.

Für den Besuch von einzelnen Lehrveranstaltungen ohne Teilnahme am Lehrgang (externe TeilnehmerInnen) ist ein Aufnahmeansuchen nicht erforderlich.

 

Für allgemeine Information und für administrative Fragen steht Irmgard Sojka (Tel. 01/31541 02, Sprechstunden: Mo., 10-13 Uhr, Mi., 10-12 Uhr, 14-17 Uhr und Fr., 10-12 Uhr) zur Verfügung.

Anmeldungen zu bzw. Abmeldungen von den Lehrveranstaltungen sind schriftlich oder telefonisch persönlich (nicht über Anrufbeantworter!!) an das Büro (1090 Wien, Strudlhofgasse 3/2) zu richten. Anmeldungen können Sie auch über diese Homepage und mit Fax: 01/3154101 durchführen.

Für Fragen, die das Praktikum, die Anrechnungen und die Abschlussprüfung betreffen, wenden Sie sich an das Leitungsteam:

 
Akad.Ü.in  Susanna Markowitsch, Tel. 01/315 41 02
Sprechstunde: Di., 10-12 Uhr
 
Dipl.Päd. Markus Pilz, BEd. , Tel. 01/315 41 02
Sprechstunde: Do., 10-12 Uhr